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Historie der Entwicklung der Route „Rund um Berlin“

In den zurückliegenden Jahren entstand im Land Brandenburg ein relativ breitgefächertes touristisches Radwegenetz. Die vorhandenen Radfernwege und regionalen Radwegeverbindungen befinden sich jedoch entweder in Berlin-fernen Regionen oder haben die Hauptstadt als Start- bzw. Zielpunkt. Eine Ringverbindung um Berlin, die durch das Umland der Hauptstadt führt und als Rückgrat die von Berlin ausgehenden Radfernwege miteinander verbindet, fehlt bislang.

Um diese Lücke auszufüllen, wurde durch den Dachverband der Regionalparks in Brandenburg und Berlin e.V. die Idee einer Regionalparkroute durch alle Regionalparks und insgesamt acht Landkreise entwickelt. 2005 fanden erste Abstimmungen zum Routenverlauf in den Regionalparks sowie mit den vier Arbeitsgruppen des Kommunalen Nachbarschaftsforums statt.

Im Jahr 2009 wurde eine Befahrung der Streckenabschnitte in den einzelnen Landkreisen durchgeführt und ein vorläufiger Routenverlauf auf einer Strecke von ca. 300km festgelegt. Die Streckenführung der Regionalparkroute wurde so gewählt, dass die Strecke attraktive abwechslungsreiche Landschaftsräume, unterschiedliche Siedlungsgebiete sowie Metropolennähe kombiniert. Daneben wurden in die Route Sehenswürdigkeiten (bspw. Historische Stadt- und Ortskerne, Museen) integriert.

Bereits heute werden Teilabschnitte der Regionalparkroute im Alltagsverkehr von Radfahrern genutzt. Dies betrifft insbesondere Verbindungen zwischen Ortslagen und Arbeitsstätten, die mit dem ÖPNV unzureichend verbunden sind bzw. den Verzicht auf eine Kfz-Nutzung begünstigen.

Im Zuge der Erstellung einer Defizitanalyse, im Rahmen einer, von der Gemeinsamen Landesplanung finanzierten und durch die Firma complan im Jahr 2009 realisierten Machbarkeitsstudie, hat sich die besondere Bedeutung der Route gerade für den Alltagsverkehr herauskristallisiert.

Seit Februar 2011liegt der Endbericht zur Studie vor. Inhalt der Studie waren die Festlegung von Kriterien zur Routenführung und Routenqualität, die Erarbeitung eines Routenkonzeptes und die Vorbereitung der Vermarktung.

Unter Mitarbeit der Kommunen und Kreise, bei zahlreichen Beratungen und mehreren Landkreiskonferenzen entstand eine abgestimmte Routenführung und ein umfangreicher Maßnahmenkatalog mit entsprechenden Handlungserfordernissen. Seitdem wurden, in Abstimmung mit den betreffenden Kommunen, leichte Korrekturen der Routenführung vorgenommen.

Zum Abschluss der Studie wurde durch den Dachverband der Regionalparks in Brandenburg und Berlin e.V. gemeinsam mit der Gemeinsamen Landesplanung der endgültige Name der Route diskutiert und festgelegt: „RUND UM Berlin“.
Im Jahr 2011 wurde die Marke „RUND UM BERLIN“ urheberrechtlich geschützt und für die Route ein Logo eingeführt, welches durch die Landkreise und Kommunen kostenfrei genutzt werden kann.

2012 produzierte der Dachverband eine Flyerfamilie mit regionalparkbezogenen Streckenabschnitten und veröffentlichte diese auf seiner Homepage.

Zu den Streckenabschnitten wurden Streckenpaten gewonnen, mit denen regelmäßig zur Modifizierung und Präzisierung der Route beraten wird. Im Juni 2014 erfolgte auf einer weiteren Beratung eine umfassende Bestandsaufnahme der Beschilderung und der noch auszubauenden Lückenschlüsse.

Gegenwärtig sind der Landkreis Barnim bereits komplett und größere Abschnitte in Potsdam, Teltow-Fläming, Potsdam-Mittelmark und Märkisch-Oderland ausgeschildert.

Durch weiteren Teilausbau noch vorhandener Lückenschlüsse sowie fortschreitender Ausschilderung konnten bereits im Barnim und in Märkisch-Oderland Teilabschnitte der Route feierlich eröffnet werden.

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