Regionalparks

Regionalparks sind Naherholungsgebiete

Im Laufe der letzten 250 Jahre sind durch das sternförmige Wachstum Berlins zwischen den Siedlungsachsen Freiräume entstanden, die sich wie ein Kranz aus Blütenblättern um die Großstadt reihen. Diese Form der Stadtentwicklung wurde schon 1862 durch James Hobrecht in einem ersten Plan für Berlins Stadtentwicklung befördert und 1910 durch den „Jansen-Plan“ präzisiert. Diese Korridore zwischen den verdichteten Räumen sollten u.a. den Zustrom frischer Luft ins zentrale Stadtgebiet sichern. So sind heute auch die Wege ins Grün für die Stadtbevölkerung relativ kurz, denn diese Landschaften sind selbst vom Berliner Zentrum gut zu erreichen.

Diese Freiräume sind dennoch keineswegs leer: sie sind Produktionsraum für Landwirtschaft und Gewerbe, Heimat für die Bewohner der Kleinstädte und Dörfer und in Zeiten der zunehmenden Urbanisierung ein nicht zu unterschätzender positiver Standortfaktor. Und sie haben alle ein eigenes Gesicht!

Rund um Berlin verteilen sich derzeit acht Regionalparks, jeder Regionalpark arbeitet und organisiert sich eigenständig, nicht alle Teilräume haben eine entsprechende Organisation. Im Norden gibt es eine Sonderform mit dem Naturpark Barnim, die Döberitzer Heide wird von der Heinz-Sielmann-Stiftung entwickelt, welche mittlerweile Mitglied im Regionalpark Osthavelland-Spandau ist. Regionalparks sind dynamische Konstrukte und immer in Bewegung! Die aktiven Organisationen sind meist interkommunale Vereine, die gemeinsam Projekte initiieren und umsetzen. Sie können als Projektträger die Kommunen von deren freiwilligen Aufgaben in der Entwicklung der Kulturlandschaft und Schaffung von Naherholungsangeboten entlasten und als Denkfabrik neue Ideen und Handlungsfelder passend zur Region entwickeln.

Entdecken Sie die Landschaften in den Regionalparks, wir wünschen Ihnen viel Spaß!