Regionalparks

Das Logo der regionalparks Berlin Brandenburg

Umweltbundesamt: Stadt, Umland und ländliche Räume nachhaltig entwickeln

Auch das UBA sieht die Notwendigkeit von nachhaltiger Freiraumentwicklung im suburbanen Raum

Seit einigen Jahren befasst sich das Umweltbundesamt mit Entwicklung nachhaltiger Raumbeziehungen“. Was so theoretisch klingt, hat viele praktische Auswirkungen auf die Menschen und Räume. Wir in den Regionalparks, die sich immer in Agglomerationsräumen befinden, also in der direkten Begegnung von Stadt und Land, spüren die Schwierigkeiten und Potenziale ganz direkt. 

Thesen, die wir für das Projekt des UBA vor- und aufgestellt haben:

  • Multifunktionale Flächennutzung ist gut –  aber nicht alles ist gleichzeitig möglich (Nutzungskonflikte und Eigentumsverhältnisse bestehen, Funktion der Landschaft braucht Besucherlenkung!)
  • Urbane Bedarfe und Entscheidungen häufig als Leitmotiv – liefern und leisten für die Stadt?
  • Politisches Handeln folgt der Aufmerksamkeit (BB: ländlicher Raum und Strukturentwicklung in der Lausitz | B: Urbane Bedarfe bei Verdichtung und Wachstum) und Verwaltungshandeln der „Last“ (Bauleitplanung, Daseinsvorsorge, Verkehr, Mobilität…)
  • Freizeitverhalten in der Landschaft: Friktion zwischen dem Anspruch individueller Nutzung und Verantwortungsdelegation auf öffentliche Schultern
  • Verdichtung überall in Siedlungsgebieten – Wellen der Naherholungsnutzung mit allen Auswirkungen schwappt in die bisherigen Außenbereiche
  • Frei- und Grünräume sind ein weicher Standortfaktor und haben mehrere Dimensionen: klimatische (Kaltluftleitbahnen, Wasseraufnahme) und soziale (kostenlose Erholung, öffentlicher Raum)
Foto_Köpenick